Startseite TischtennisTischtennisEine Reise durch die Zeit III

23. Juni 2020
v.l. Harald Schrader, Udo Erm, Thomas Schnorfeil, Arno Scholz, Klaus Hoferichter, Hubert Schnorfeil
v.l. Sandra Wildvogel, Ulrike Markwirth, Antje Holweg, Ina Mogalle-Tschöpe
v.l. Oliver Krause, Patrick Schnorfeil, Ole Söffker, Linus Buhmann
Mitte: Harald Schrader
Rechts: Gerd Panitz

In der heutige Ausgabe von „Eine Reise durch die Zeit“ schauen wir auf das ganz besondere (Tischtennis)-Leben eines unserer Mitglieder. Um wen es sich handelt könnt ihr erraten, oder am Ende des Artikels nachlesen!

Eingetreten ist er am 1. Juni 1963 im Alter von 14 Jahren. Gespielt hat er dann auf Bäckerplatten im Saal vom Gasthaus Pape (heute leerstehend gegenüber vom Saloniki Grill) unter der Aufsicht von Lothar Schwerdfeger.

on 1971 bis 1987 spielte er dann in unserer 1. Herren von der 2. Kreisklasse bis in die 1. Bezirksklasse, in der ihm 1981 sogar ein Aufstieg mit einem Ergebnis von 36:00 Punkten gelang (die 1. Herren von 1981 auf Foto 1). Von 1987 an spielte er in der 2. Und 3. Herren und widmete sich immer mehr der Jugendarbeit. 2015 beendete er dann seine aktive Laufbahn.

Seine Laufbahn als Jugendtrainer begann jedoch schon parallel zu seiner Zeit in der 1. Herren. 1970 beendete er seine Ausbildung als Sportleiter, 1972 absolvierte er seinen ersten Übungsleiterschein. Im Anschluss daran baute er eine Jugendabteilung in unserem Verein auf, die noch den ein oder anderen Erfolg schreiben sollte…(Foto 4)

An bis zur vier Tagen pro Woche brachte er Kindern und Jugendlichen im Gasthaus Pape und seinem Elternhaus „Auf der Höhe“ auf einem ausgemusterten Tisch in der Garage die ersten Schläge bei. Mit den Jugendlichen fuhr er immer wieder auf Turniere in der näheren und weiteren Umgebung und verhalf ihnen dort zu einer nicht geringen Zahl an Urkunden. Bis 1987 konnten seine „Schützlinge“ insgesamt 58 Kreismeisterschaften, 10 Bezirksmeisterschaften, 3 Landesmeisterschaften und eine Deutsche Meisterschaft erringen. „Unter seinen Fittichen“ waren damals Spielerinnen, die bei uns auch heute noch Spielen, wie Ina Mogalle-Tschöpe und die zweifache Landesmeisterin Ulrike Markwirth wie auch Spielerinnen der Hochzeiten (dazu mehr hier) wie die Deutsche Meisterin Sandra Wildbrett (Foto 2).

 

„Besonders gern erinnere ich mich an die Zeit als Betreuer der Jungen-Nachwuchsmannschaft von 2007 bis 2019, mit der ich nicht nur großen Erfolg, sondern auch viel Spaß hatte!“

 

Aber auch die heutige „Jugendgeneration“ hat er geprägt. Kaum ein*e Spieler*in aus unserem Verein kennt ihn nicht als Trainer. Besonders gut kennen ihn Patrick Schnorfeil, Oliver Krause, Alexander Trost, Linus Buhmann und Ole Söffker, die er insgesamt 12 Jahre von 2007 bis 2019 betreute. Mit ihm lernten sie in den ersten Jahren das Verlieren und Schuhe zubinden, spielten in den letzten Jahren in der zweithöchsten Jugendspielklasse und haben sich nun im Herrenbereich durchaus beachtlich etabliert. (Foto 3)

Das Vorstandsmitglied (seit 1994 Teil des „närrischen Dreigestirns“), der 1971 zunächst Vereinsjugendwart und von 1974 bis 1988 Tischtennisabteilungsleiter (damals hatten wir 18 Mannschaften!) hat bis heute einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Jugendarbeit. Er gründete 2002 zusammen mit Annette Thaler und Ina Mogalle-Tschöpe den Tischtenniskindergarten in dem sie bereits die Kleinsten das kleine 1×1 des Spiels mit dem kleinen weißen Ball lehren.

 

Um wen es geht dürfte den meisten nun klar sein….
Richtig: Harald Schrader

 

Deshalb wollen wir an dieser Stelle einmal „Danke“ sagen.

Danke Harald für alle die Jahre die du in diesem Verein aktiv warst und noch bist!

Viele Erfolge wären ohne dich wohl nicht erreicht worden.

MÖCHTEST DU MITGLIED IN UNSEREM VEREIN WERDEN?

DER TSV HACHMÜHLEN

Der heutige Turn- und Sportverein Hachmühlen von 1922 geht auf zwei Vereine zurück, die beide zur Förderung von Gesundheit und Geselligkeit Sport betrieben.

Nach den Wirren des ersten Weltkriegs kam es am 1. Juli 1922 zur Gründung eines Arbeiterturn- und Sportvereins in Hachmühlen.

Gründer dieses Vereins soll der damalige Bürgervorsteher und Gärtner Karl Schlüter gewesen sein, der in den ersten Jahren auch das Amt des 1. Vorsitzenden bekleidete.

Zweiter Vorsitzender und erster Turnwart wurde später Karl Schaper. In diesem Verein wurde ausschließlich Geräteturnen ausgeübt.

Eine Sparte dieses Vereins war seit 1927 der Arbeiter-Radfahrverein „Stern“ Hachmühlen-Neustadt dessen Gründung etwa 1925 erfolgte. Das Vereinsbanner des Vereins hat 
Hermann Seeger (ehemaliger Bürgermeister) über die Wirrnisse der damaligen Zeit retten können. Es ist bis heute das Vereinsbanner des TSV Hachmühlen von 1922.

© TSV Hachmühlen von 1922 e.V.